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Melancholia

Das Stipendium des musikfonds.de sorgte dafür, dass der Klangkünstler Alois Späth und ich nach vielen Jahren wieder musikalisch zusammenarbeiten konnten. Zunächst wurde zum Thema „Melancholia“ recherchiert und danach in einen intensiven Klangfindungsprozess eingestiegen. Was dabei rausgekommen ist – ein erstes Extrakt, ein kleiner Teaser- hört man unten. Hinter jedem einzelnen Klang, auch dem der Stimme, stehen viele, sehr viele, ich will sogar sagen, extrem viele Stunden, in denen man mit großem Spaß am Klang, Timing und Schub gearbeitet hat. Unser Ziel ist, gemeinsame intermediäre Performances zu erarbeiten. Darin sollen dann Musik u.a. von Dowland, Cage und unsere gemeinsamen Kompositionen erklingen, umgeben von audiovisueller Kunst. Beim Heidelberger ARTORT des unterwegstehaters werden wir im Juli Teile des Programmes aufführen. Info bei “Konzerte”.

Lehrauftrag Gesang / Alte Musik

Lehrauftrag Gesang / Alte Musik

Große Freude!
Zum Sommersemester übernehme ich in Frankfurt einen kleinen Lehrauftrag für Gesang/Alte Musik

am Dr. Hoch´s Konservatorium. Dort kann man neben einem Bachelor für Gesangspädagogik mit Schwerpunkt Alte Musik auch im „Pre-College Frankfurt“ oder in der „Abteilung für Nachwuchs- und Erwachsenenbildung“ ausgebildet werden. 

Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe! Infos

CD Nachthimmel

CD Nachthimmel

“Von vorn bis hinten gut durchdacht, dann brillant umgesetzt: Wie könnte eine CD noch besser gelingen?”

Michael Wersin für rondo

“Nachthimmel” Lieder von Zelter | Schubert | Hüttenbrenner | Bender Franz Vitzthum, Countertenor Katharina O. Brand, Fortepiano

Das wunderbare Bild auf der Vorderseite stammt vom Schweizer Maler Matthias Jäggi. .

In diesem spannenden Liedprojekt begibt sich der Countertenor Franz Vitzthum zusammen mit Katharina O. Brand am Hammerflügel auf eine Spurensuche außerhalb seines barocken Kernrepertoires. Neben Werken von Franz Schubert erklingen herausragende Entdeckungen unbekannter Komponisten des frühen 19. Jahrhunderts. Die Pianistin Katharina O. Brand, Expertin in historischer Aufführungspraxis, lotet Dynamik und Farbreichtum ihres Wiener Hammerflügels aus und entwickelt im Dialog mit der Countertenorstimme faszinierende Klangerlebnisse, die eine ganz neue Lesart der Lieder dieser Epoche zulässt.

CD ab 8. Januar 2021 im Handel erhältlich. Christophorus (CHR 77452) im Vertrieb von note 1 music

Rezensionen:

RONDO

RADIO BERLIN BRANDENBURG RBB

Hier das aktuelle Video:

Neue CD: Gift und Gegengift

Neue CD: Gift und Gegengift

Ein musikalisches Portrait von Caspar Othmayr (1515-1563)

Das Programm Gift und Gegengift  taucht tief in die bunte Musik- und Lebenswelt des Komponisten und Theologen Caspar Othmayrs (1515-1563) ein. Roter Faden sind seine 1549 erschienen kunstvollen dreistimmigen Kompositionen Tricinia. Darin beschreibt er nicht nur acht Laster (Völlerei, Unzucht, Habgier, Zorn, Traurigkeit, Trägheit, Ruhmsucht und Stolz), sondern gibt praktischerweise auch gleich das musikalische Gegengift dazu, damit man sich dieser Laster befreien kann. 

Mit der Vielfalt der Thematiken von Lasterbeschreibungen, ihrer Gegengifte, scherzhaften sowie humanistischen Anspielungen und großartigen Motetten zeigen der Countertenor Franz Vitzthum und das Basler Dryades Consort unter der Leitung von Silvia Tecardi (Foto) die große kompositorische Qualität Othmayrs. Werke von Caspar Othmayr, Ludwig Senfl, Georg Forster u.a.

Franz Vitzthum, Countertenor

Dryades Consort

Silvia Tecardi (viol), Elizabeth Rumsey (viol), Giovanna Baviera (viol), Leonardo Bortolotto (viol)

Hier ein Video zu diesem Programm:

YouTube 

Weitere Kammermusikprogramme finden Sie hier: Kammermusik_FranzVitzthum
Lehrbeauftragter an Hochschule Regensburg

Lehrbeauftragter an Hochschule Regensburg

Sehr spontan übernahm ich im Wintersemester 2018 / Sommersemester 2019 einen Lehrauftrag an der Hochschule fürkatholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg. Die Arbeit mit den Studierenden hat sehr großen Spaß gemacht. Auch im aktuellen Semester (20/21) werde ich dort wieder 14 Studenten unterrichten.

Stimmwerck nahm Abschied

Stimmwerck nahm Abschied

Nach 18 Jahren voller intensiver Musik, horizonterweiternden Reisen und erfrischenden menschlichen Begegnungen hatten die Stimmwercker im vergangenen Jahr bekannt gegeben, dass sie 2019 Abschied von der Konzertbühne nehmen. Dankbar blicken wir auf diese wertvolle Zeit zurück, die jeden von uns hat musikalisch und persönlich wachsen lassen.
Alles hat seine Zeit, heißt es im Buch des Predigers im Alten Testament, und so geht diese gemeinsame Zeit – glücklicherweise ohne Gram – zu Ende. Diverse Neuorientierungen der Ensemblemitglieder machen eine professionelle Arbeit, die unserem Maßstab und den Erwartungen des Publikums gerecht wird, nicht mehr möglich.
Nach Abschiedskonzerten in Regensburg erklang der letzte Akkord am 5. Juli im Kloster Speinshart.

Glücklicherweise hat sich das Ensemble Singer Pur bereit erklärt, unser Festival “Stimmwercktage” unter seinem Namen weiterzuführen!