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Seit 1997 tritt Franz Vitzthum immer wieder mit der Münchner Zithervirtuosin Gertrud Wittkowsky auf.
Der Komponist Fredrik Schwenk schreibt über das Duo:
„Der Zauber einer klar timbrierten männlichen Altstimme und die gebrochene Schönheit vermeintlicher Lautenklänge verschmelzen zu einer unverwechselbaren Klanglichkeit, die in deutlichem Kontrast zu den ausgetretenen Pfaden konventioneller Ensembles steht”.
Ihre Konzerte finden meist im intimen Rahmen eines kleinen Konzertsaals statt (u. a. im Sendesaal Bremen mit einer Live-Übertragung durch Deutschlandradio Kultur); ihr Repertoire konzentriert sich auf seltene Schätze nahezu aller Musikepochen: Werke von Gilles Binchois (um 1400 – 1460) ebenso wie Lautenlieder der englischen Renaissance etwa von John Dowland (1562 – 1626) oder deutsche Barocklieder; selbst Werke von Erik Satie wurden adaptiert.
Neben der Erarbeitung des internationalen Volksliedguts legt das Ensemble großen Wert auf die Pflege zeitgenössischer Musik. So entstanden Originalwerke von Komponisten der jüngsten Generation (u. a. Max Beckschafer, Fredrik Schwenk, Rudi Spring).
Gertrud Wittkowsky, geboren in Regensburg, gewann 1985 und 1989 den Ersten Bundespreis bei „Jugend musiziert”.
1990 erhielt sie den Kulturförderpreis und 1996 das Julius F. Neumüller-Stipendium der Stadt Regensburg.
Sie studierte am Münchner Richard-Strauss-Konservatorium Zither bei Georg Glasl und Elementare Musikerziehung bei Eva-Ruth Kahmann. Die Musiklehrerabschlüsse in beiden Fachern legte sie 1994, die Konzertreife im Fach Zither 1996 ab. Das Aufbaustudium zur Diplom-Musiklehrerin im Fach Zither schloss sie 2002 ab.
Gertrud Wittkowsky ist gefragte Dozentin bei diversen Zither-Workshops und tritt im In- und Ausland sowohl solistisch als auch im Duo mit Franz Vitzthum auf. Ihr Repertoire umfasst Werke aus Renaissance, Barock und Moderne.
Ausführlich porträtiert wurde Gertrud Wittkowsky u. a. in einem |: Artikel der neuen musikzeitung.
Aktuelle Höreindrücke schildert die Rezension aus dem Weser-Kurier vom 13. 7. 2010.
Hörproben:
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791): Komm liebe Zither (Altus und Diskantzither)
Silvius Leopold Weiss (1686 – 1750): Fantasie IX (Altzither)